Braucht unser Körper Unterstützung bei der Entgiftung?

Die Gabe, sich selbst reinigen zu können, ist eine der erstaunlichsten Fähigkeiten des menschlichen Körpers. Tritt er mit schädlichen Stoffen in Kontakt, treten LeberNiere und das Lymphsystem in Aktion und schwemmen die Substanzen aus dem Organismus. Aber auch die Haut, der Darm und unsere Lunge leisten hier ihren Teil der Entgiftung.

Hier ein paar Entgiftungs-Beispiele:

  • Wenn wir schwitzen, stoßen wir einen kleinen Teil an Giftstoffen über die Haut aus.
  • Der Darm reinigt von innen und schwemmt unbrauchbare Partikel aus der Ernährung aus.
  • Die Nieren führen unbrauchbare Substanzen über den Urin ab.
  • Das Lymphsystem filtert schädliche Bakterien aus dem Körper.

Oft stößt unser Körper in der heutigen Zeit durch die Masse an schädlichen Einflüssen jedoch an seine Grenzen. Denn nehmen die ungesunden Einflüsse überhand, können sie nicht mehr restlos abgebaut werden. Dies kann - je länger der Umstand anhält - weitreichende Folgen und Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Nicht abgebaute Giftstoffe lagern sich im Bindegewebe ab und beeinflussen das zentrale Nervensystem sowie die Immunabwehr. Chronische Müdigkeit ist ein typisches Symptom einer überlasteten Leber und grippeähnliche Symptome deuten auf einen beeinträchtigten Darm.

Aber schauen wir erst einmal darauf, was unser Körper alles kann und was er für unsere körpereigene Entgiftung tut.

Leber

 

Was entgiftet die Leber?

Die Leber ist hauptsächlich verantwortlich für den Stoffwechsel, besser gesagt für ca. 500 unterschiedlichen Einzelaufgaben unseres Stoffwechsels und somit ist sie im Wesentlichen für die Entgiftung in unserem Körper zuständig.

Wie gut die Leber darin ist, ist sogar anhand der adaptogenen Kapazität messbar. Das bedeutet: Je höher diese ist, desto flexibler können wir auf äußere Reize reagieren und fühlen uns nicht nur gesünder, sondern sind es auch. Giftige Substanzen werden für den Menschen also immer dann gefährlich, wenn diese nicht schnell genug umgewandelt und ausgeschieden werden können und in zu großer Menge im Körper auftreten. Somit ist die Entgiftungsleistung der Leber ein zentraler Faktor für unsere Vitalität und Gesundheit.

Was entgiften die Nieren?

Die erstaunliche Menge von 1.500 Litern Blut strömt jeden Tag durch unsere Nieren. Hieraus werden ungefähr 1,5 Liter Urin gebildet, womit so genannte „harnpflichtige“ Substanzen ausgeschieden werden, die uns andernfalls innerlich vergiften würden. Das Ganze ist ein ausgeklügeltes System, denn andere Stoffe wie Eiweiße und Elektrolyte werden zurückgehalten, damit sie dem Körper weiterhin zur Verfügung stehen.

Die Nieren sind aber keineswegs nur für die Ausscheidung von Stoffwechsel-Endprodukten und Fremdstoffen zuständig. Weiterhin ist dieses Ausleitungsorgan nämlich noch für die Regulation des Säure-Basen-Haushalts und des Blutdrucks mitverantwortlich. Darüber hinaus wird hier das lebenswichtige Vitamin D aktiviert und Hormone gebildet. Wenn die Nieren nicht wie gewohnt funktionieren, können diese Aufgaben nicht mehr optimal erfüllt werden – man spricht von „Nierenfunktionsstörungen“.

Nieren
Darm

Wie unterstützt der Darm unseren Körper?

Der Darm ist das Gehirn unseres Bauches. Er analysiert, wie sich unsere Nahrung zusammensetzt, und scheidet nichtverwertbare Stoffe aus.

Mit deutlich über 500qm Oberfläche bildet der Verdauungstrakt zusammen mit der Mundhöhle die größte Schutzbarriere – mit zentraler Bedeutung für unsere Gesundheit. Direkt hinter der Schutzbarriere aus Schleimhautzellen sind zahlreiche Immunzellen lokalisiert. Ist die Barriere geschädigt, können Fremdstoffe eindringen und das Immunsystem schlägt Alarm. Diese erhöhte Durchlässigkeit nennt man „Leaky Gut" oder zu Deutsch „durchlässigen“ oder „löchrigen“ Darm. Als Folge von durchlässigen Abschnitten des Darms können vermehrt Viren, Bakterien und deren Abfallprodukte (Toxine), die normalerweise über den Stuhl abtransportiert werden, unkontrolliert in den Körperkreislauf gelangen.

Schädigungen der Schutzbarrieren können durch schlechte Ernährung und diverse Umweltfaktoren verursacht werden. So kann eine niedriggradige Entzündung ausgelöst werden, die die Entstehung von Krankheiten begünstigt.

Warum entgiftet der Körper über die Haut?

Die Haut entgiftet in erster Linie über den Schweiß. Abgesehen davon, dass Schwitzen den Körper kühlt, befreit es ihn auch von allerlei Stoffwechselendprodukten und anderen Substanzen, die über die Talg- und Schweißdrüsen ausgeleitet werden. Daher wird die Haut auch oft als „dritte Niere“ bezeichnet.

Die Haut steht nicht nur den äußerlichen Umweltbelastungen entgegen, sondern muss sich somit auch von innen heraus mit vielen Giftstoffen abmühen. Statt frischem Obst und Gemüse – das wichtige Antioxidanzien liefert, die den freien Radikalen entgegenwirken – stehen überwiegend verarbeitete Lebensmittel, Limonaden und Süßigkeiten auf dem Speiseplan. Für den Organismus ist so eine Ernährung mühevoll, da beim Abbau von Fett, Zucker und tierischem Eiweiß überwiegend Säuren entstehen, die erst einmal verarbeitet werden müssen.

Ist die Säure-Belastung langfristig erhöht, wird der Körper – sozusagen – sauer und streikt, indem er Stoffe, die eigentlich ausgeschieden werden sollten, nicht mehr abtransportiert. Solche ungeliebten Gäste bekommt man dann nur mehr schwer aus dem Körper. Sie suchen sich verschiedene Winkel, wo sie es sich gemütlich machen – und zum Teil unangenehme Nebeneffekte bewirken, wenn sie zu lange ungestört bleiben. So machen sie sich im Falle der Haut beispielsweise als Unreinheiten, Falten oder Cellulite bemerkbar.

Warum sollte man dann noch entgiften, wenn doch der Körper so gut ausgerüstet ist?

Wie oben beschrieben hat der Körper grundsätzlich eigene Entgiftungsorgane mit ausgeklügelten Mechanismen. Alle Stoffe, die dein Körper nicht benötigt oder die ihm sogar schaden könnten, scheiden Leber, Nieren und Darm im Zuge des natürlichen Stoffwechsels wieder aus. Auch unsere Haut befreit sich von Zeit zu Zeit von Stoffen, die sie nicht benötigt: In Form von meist wenig erfreulichen Hautunreinheiten.

Dieses System ist sehr leistungsfähig und Giftstoffe werden bei normaler Organfunktion ausreichend ausgeschieden.

Vor allem, wenn du die folgenden Regeln für ein gesundes Leben einhältst, unterstützen du die körpereigene Entgiftungsfähigkeit ausreichend:

  • Ernähre dich bewusst und gesund. Verzichte auf Kaffee, Alkohol, Zigaretten, Süßigkeiten und sonstige Snacks, Fertiggerichte, Wurst und Fleisch, gehärtete Fette, Milch und Käse. Iss viel Obst und Gemüse.
  • Trinke ausreichend Wasser, empfohlen sind 350 ml pro Kilo Körpergewicht am Tag. Neben Wasser sind auch ungesüsste Kräutertees möglich.
  • Bewege dich und zwar am besten an der frischen Luft. Auch kleine Bewegungseinheiten helfen. Nimm die Treppe statt dem Lift oder steige eine Station früher aus dem Bus aus und gehe das letzte Stück zu Fuß.
  • Schlafe rechtzeitig und vor allem ausreichend, um deinem Körper genügend Zeit und Kraft für die Regenerationsprozesse zu geben.
  • Vermeide Stress und gönne dir ausreichend Entspannung, wie z.B. eine Massage, ein Entspannungsbad oder versuche es mit Yoga.

Leider hält kaum ein Mensch die genannten Punkte strikt ein und selbst bei einer solch gesunden Lebensweise ist es schwer, Umweltgiften aus dem Wege zu gehen, denn diese nehmen wir auch über vermeintlich gute Nahrung, Kosmetika und diversen Umwelteinflüssen auf - nicht zu vergessen die Medikamente, zu denen wir heutzutage leider oft viel zu häufig und schnell greifen.

Somit ist abhängig von deinem Lebensstil und den Anzeichen, die dein Körper dir ggf. bereits gibt, abhängig, ob, wie lange und wie oft du eine Entgiftung durchführen solltest.

 

Wann sollte man also entgiften?

Eine Entgiftungskur ist in vielen Situationen sinnvoll. Bei chronischen Krankheiten etwa kann immer auch von einer Giftbelastung ausgegangen werden. Auch rätselhafte Symptome könnten auf eine Giftbelastung hinweisen, wie z. B. ständige Müdigkeit, Erschöpfung, häufige Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, eine erhöhte Infektanfälligkeit und sogar Übergewicht, das sich einfach nicht abbauen lässt.

Teste dich doch ganz einfach selbst. Je mehr der folgende Aussagen du bejahen kannst, desto mehr deutet es darauf hin, dass dein Körper mit der Entgiftung Unterstützung braucht:

  • Ich bin häufig müde, auch wenn ich genügend geschlafen habe.
  • Ich fühle mich nach dem Aufstehen „wie gerädert“.
  • Ich habe morgens einen Belag auf meiner Zunge.
  • Ich bekomme schnell „rote Augen“.
  • Morgens wache ich mit verklebten Augen auf.
  • Ich leide häufig unter Kopfschmerzen.
  • Ich habe Übergewicht und Probleme damit Gewicht zu verlieren.
  • Trotz guter Zahnhygiene leide ich unter Mundgeruch.
  • Ich leide an Verstopfung.
  • Ich leide unter Muskelschmerzen.
  • Ich habe schlechte Haut, z.B. regelmäßig Pickel oder sogar Akne.
  • Ich leide unter starkem Körpergeruch, z.B. wenn ich schwitze.
  • Ich leide unter Augenringen.
  • Ich leide unter Schlafstörungen.
  • Ich werde ständig krank, bin also sehr infektanfällig.
  • Ich leide unter Allergien, z.B. Heuschnupfen.
  • Ich leide an einer Hauptkrankheit (z.B. Schuppenflechte).
  • Ich leide an einer Bindegewebsstörung (z.B. Cellulites).
  • Ich leide an Konzentrationsproblemen.
  • Ich leide an Stimmungsschwankungen oder sogar einer Depression.
  • Ich leide an einer chronischen Erkrankung.

Ein weiteres Thema, was für eine Entgiftung spricht, ist die meist unbemerkte Belastung durch Parasiten, an denen viele Menschen unbemerkt leiden. Würmer und Egel können in allen Organgen des Körpers leben und geben dort permanent Giftstoffe ab. Dabei nutzen sie das lokale Immunsystem, um sich auszubreiten und scheiden stetig unter anderem diverse Giftstoffe aus, die den Körper unentwegt belasten.

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Welche Entgiftung sollte man wählen?

Im Internet findet man auf diversen Ernährungsblogs und Gesundheitsportalen, in Fitness- und Ernährungsratgebern und in sozialen Netzwerken verschiedene Entgiftungskuren, deren Wirksamkeit nicht ohne Grund infrage gestellt werden. Denn diese Entgiftungskuren müssen keinen gemeinsamen Standards genügen; letztlich kann jeder ein eigenes Entgiftungsprogramm entwerfen und vermarkten. Das begründet auch, warum es so viele unterschiedliche Kuren gibt.

Zu den bekanntesten Detox-Kuren gehören u.a.:

Detox-Diätpläne: 

Über mehrere Tage werden nur vollwertige, unverarbeitete Nahrungsmittel vorzugsweise roh verzehrt; nach 19 Uhr abends wird keine feste Nahrung mehr aufgenommen.

Saftfasten: 

Verschiedene Anbieter bieten Saftkuren an. Sie liefern täglich frische, meistens kalt gepresste Säfte, nach Hause. Über den Tag trinkt man die Säfte und stilles Wasser. Auf feste Nahrung wird für die Dauer der Saftkur verzichtet. Natürlich können die Säfte auch selber hergestellt werden.

Smoothie-Entgiftungskuren:

Eine oder mehrere Mahlzeiten täglich werden durch einen frischen Smoothie ersetzt. Der Smoothie besteht aus Obst und meistens auch aus Gemüse, etwa als grüner Smoothie mit Spinat.

„Daily Detoxing“: 

Hierbei werden in den Alltag Lebensmittel integriert, die dem Körper die Entgiftung erleichtern sollen. Die übrige Ernährung bleibt dabei unangetastet.

Entgiftung mit Kombucha:

Kombucha ist ein Getränk, das durch Fermentierung von gesüßtem Tee mittels eines Kombuchapilzes hergestellt wird. Die enthaltenen Bakterien, Säuren und B-Vitamine sollen ebenfalls die Entgiftung unterstützen. Es wird zudem eine leberentlastende Wirkung nachgesagt.

Die Aufzählung kann unzählig weitergeführt werden und auch wenn all diese Kuren sicherlich einen guten Ansatz verfolgen, ist die Wirksamkeit anzuzweifeln. Denn der gesunde Menschenverstand lässt uns bereits daran zweifeln, dass eine 3-tägige-Saftkur die Giftstoffe der letzten 20 oder 30 Jahre gesprüht bekommen. Und selbst wenn es so sein sollte, vor allem durch die Unterstützung von diversen Mitteln auf dem Markt, sollte man eine schnelle Entgiftung eher vermeiden. Denn hier läuft man Gefahr, dass die gelösten Giftstoffe gar nicht schnell genug aus dem Körper gespült werden können und so noch mehr Schaden angerichtet wird.

 

Wie entgiftest du deinen Körper also richtig?

Um deinen Körper wirklich in die perfekte Ausgangslage zu versetzten - ist es am besten einem den Reset-Knopf zu drücken.  Befreie dich von allen bis heute in deinen Körper eingelagerten Giftstoffe, Schwermetallen und ggf. sogar Parasiten. Wie genau du das tust erfährst du in unserem kostenfreien Workshop!

Des Weiteren kümmere dich darum, ab sofort möglichst keine weiteren Gifte mehr zu dich zu nehmen. Dies gelingt, indem du Bio-Lebensmittel bevorzugen, die ohne Kunstdünger, Pestizide und ohne Klärschlamm wuchsen, indem du nicht mehr rauchst (auch nicht passiv) und indem su Naturkosmetik und Bio-Reinigungsmittel verwenden.

Giftaufnahme vermeiden

Die Giftaufnahme kann durch unterschiedliche Maßnahmen verhindert werden, z. B.:

Eine gute Versorgung mit Eisen, Calcium und Zink verhindert die Cadmiumaufnahme aus dem Darm. Eine gute Versorgung mit Magnesium und Silicium verhindert die Aluminiumeinlagerung im Gewebe und eine gesunde Darmflora reduziert die Giftaufnahme aus dem Darm drastisch.

Entgiftungsorgane unterstützen, pflegen und regenerieren

Die Entgiftungsorgane können natürlich umso besser entgiften, je besser es ihnen geht. Sorge also dafür, dass deine Entgiftungsorgane in einwandfreiem Zustand sind. Wie du deine Organe bestmöglich unterstützen, erfährst du u.a. in unserem kostenfreien Workshop.

Körpereigene Entgiftungsfähigkeit verbessern

Sorge mit den richtigen Antidoxianthien, dass die Entgiftungsfähigkeit deines Körpers bestmöglich und wirkungsvoll unterstützt wird.

Zellen vor giftbedingten Schäden schützen

Sind bereits Gifte im Körper, sorgen diese für eine ganze Kaskade freier Radikale, die sämtliche Zellstrukturen angreifen und zu Funktionsstörungen sowie Gewebe- und Organschäden führen können. Also gilt es, die Mehrzahl dieser freien Radikale abzufangen, um trotz Anwesenheit der Gifte deren Schadwirkung so gering wie möglich zu halten. Auch dies kann teilweise mit einer antioxidantienreichen Ernährung erreicht werden.

Unterstütze deinen Körper!

Verliere Gewicht, erlange mehr Energie und verbessere Dein Hautbild und finde in einen erholsamen Schlaf.